Wendenlücke 2774 m
Die Wendenlücke gehört zu den beliebtesten kurzen Skihochtouren und Freeride-Zielen rund um Engelberg. Mit nur rund 260 Höhenmetern Aufstieg bietet sie eine eindrucksvolle alpine Tour, welche sich ideal mit den Bergbahnen kombinieren lässt.
Der markante Felszahn am Wendenstafel gehört zu den bekanntesten Fotomotiven der Region. Zusammen mit der abwechslungsreichen Abfahrt zum Engstlensee und den grossartigen Ausblicken auf Titlis, Wendenstöcke und die Berner Alpen zählt die Wendenlücke zu den Klassikern am Jochpass.
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Toureninfos
Region: Titlis, Engelberg
Kategorie: Skihochtour
Schwierigkeit: ★★★☆☆☆ (3/6)
Saison: Dezember – April
Aufstieg: 260 hm
Abfahrt: 950 hm
Start: Jochpass (2564 m ü. M.)
Gipfel: Wendenlücke (2774 m ü. M.)
Exposition: Nordwest
Highlights: Kurzer Aufstieg, markanter Wendenstafel, abwechslungsreiche Abfahrt zum Engstlensee, ideal für Freerider.
Routenbeschreibung
Ausgangspunkt ist die Bergstation Jochpass. Zunächst wird ein kurzer, steiler Hang meist zu Fuss überwunden. Anschliessend führt die Route über weite Hänge und Mulden in angenehmer Steigung zur Wendenlücke beziehungsweise zum Wendenstafel auf 2774 Metern.
Die Aussicht reicht über den Titlis, die Wendenstöcke und die Berner Alpen. Die anschliessende Abfahrt führt über offene Nordhänge Richtung Engstlensee. Je nach Schneeverhältnissen bieten sich verschiedene Varianten an. Aufgrund des kupierten Geländes ist eine gute Orientierung erforderlich.
Highlights
- Einer der schönsten kurzen Freeride-Aufstiege rund um Engelberg
- Markanter Wendenstafel als Wahrzeichen der Tour
- Lange Pulverschnee-Abfahrt zum Engstlensee
- Ideal in Kombination mit den Titlis Bergbahnen
- Oft noch guter Schnee, wenn andere Klassiker bereits verspurt sind
Anforderungen
Die Wendenlücke eignet sich für gute Freerider und Skitourengeher.
Du solltest:
- sicher im Tiefschnee fahren können
- Spitzkehren beherrschen
- kurze Tragepassagen problemlos bewältigen
- Erfahrung im alpinen Gelände mitbringen
- Freude an Variantenabfahrten haben
Gefahren
Die Orientierung in der Abfahrt Richtung Engstlensee ist nicht immer einfach. Besonders bei schlechter Sicht besteht die Gefahr, in steileres oder felsdurchsetztes Gelände zu geraten.
Wie bei jeder Skihochtour müssen Lawinengefahr und Schneeverhältnisse sorgfältig beurteilt werden.
Mit Bergführer unterwegs
Die Wendenlücke eignet sich hervorragend für Freerider, die erste Erfahrungen mit kurzen Aufstiegen sammeln möchten. Als lokaler Bergführer kenne ich die verschiedenen Varianten rund um den Jochpass und kombiniere die Tour je nach Verhältnissen gerne mit weiteren Freeride-Abfahrten.
Unterwegs erhältst du Tipps zur Spuranlage, Aufstiegstechnik und sicheren Routenwahl im freien Gelände.
FAQ
Ist die Wendenlücke eine Skitour oder eine Freeride-Abfahrt?
Beides. Dank der Bergbahnen beträgt der Aufstieg nur rund 260 Höhenmeter. Dadurch verbindet die Tour Freeride und Skitour auf ideale Weise.
Ist die Wendenlücke für Einsteiger geeignet?
Für gute Tiefschneefahrer ja. Der Aufstieg ist einfach, die Abfahrt verlangt jedoch sicheres Skifahren im freien Gelände.
Was ist der Hillary-Step?
Der kurze steile „Aufschwung“ im ersten Teil des Aufstieges hinter dem Jochstock. Da erwartet dich oft eine steile Spur oder ein kuzres „bootpack“.
Wie lange dauert die Tour?
Mit Bergbahnen benötigt die Tour rund zwei bis drei Stunden und eignet sich hervorragend als Halbtagestour oder in Kombination mit weiteren Varianten.
Wann ist die beste Jahreszeit?
Die besten Bedingungen herrschen meist zwischen Dezember und April.
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