Nicht besonders gut. Ende August 2026 zeigt sich der Titlisgletscher stark ausgeapert: blankes Eis, grosse offene Spalten und immer mehr Fels an den Rändern.
Ein spannender Einblick in das Gelände, über das wir im Winter beim Freeriden am Titlis fahren. Und ein guter Anlass, vor dem ersten Powdertag genauer hinzuschauen.
Gebiet
Titlis / Steinberg Engelberg
Stand des Berichts
Aufnahmen
24. & 26. August 2026
Gletscherzustand
Stark ausgeapert Offene Spalten
Im Fokus
Freeride & Vorsaison
Beobachtungen von
Dani Perret UIAGM Bergführer
Momentaufnahme vom August 2026 – keine aktuelle Freigabe einer Route. Gletscherverhältnisse können sich rasch verändern.
Was das Eis sichtbar macht
Ein Gletscher im Wandel
Wer regelmässig am Titlis unterwegs ist, sieht die Veränderungen besonders gut. Bereiche, die früher auch spät im Sommer noch von Firn und Schnee bedeckt waren, präsentieren sich heute teilweise komplett anders.
Eine einzelne Momentaufnahme ersetzt natürlich keine langfristige Messreihe. Die Bilder vom 26. August 2026 zeigen aber ziemlich eindrücklich den damaligen Zustand des Gletschers.
Unter unseren Winterspuren
Spannender Blick für Freerider
Für Freerider ist der Blick auf den Titlisgletscher im Sommer und Herbst immer wieder spannend. Man sieht plötzlich, worüber man im Winter teilweise ziemlich bedenkenlos fährt.
Blick auf den ausgeaperten Titlisgletscher mit den Freeride-Linien Steinberg S-Variante und Flaschenhals.
Titlisgletscher im Sommer mit eingezeichneten Freeride-Varianten durch den Steinberg. Markiert sind die Steinberg S-Variante sowie die Linie durch den Flaschenhals. Im Winter führen die Abfahrten über Bereiche des stark zerklüfteten Gletschers.
Die Steinberg S-Variante im Sommer: Die eingezeichnete Freeride-Linie führt über steiles, vergletschertes Gelände.
Blick auf die Steinberg S-Variante am Titlis im ausgeaperten Zustand. Die eingezeichnete Linie zeigt den Verlauf der bekannten Freeride-Abfahrt. Im Sommer werden Blankeis, Fels und die Struktur des Gletschers sichtbar, die im Winter unter der Schneedecke liegen.
Blick auf den ausgeaperten Titlisgletscher mit eingezeichneten Freeride-Routen durch den Steinberg. Markiert sind die Steinberg S-Variante, der Flaschenhals sowie die Gletscherpiste. Die offenen Spalten zeigen eindrücklich, welches Gelände im Winter unter der Schneedecke liegt.
Blick aus der neuen Titlis Connect Bahn auf den ausgeaperten Steinberg mit S-Variante und der Route Richtung Flaschenhals.
Blick aus der Titlis Connect Bahn auf den Steinberg am Titlis im Spätsommer. Eingezeichnet sind die bekannten Freeride-Linien Steinberg S-Variante und Richtung Flaschenhals. Die starke Ausaperung macht die Gletscherstruktur und zahlreiche Spalten sichtbar, die im Winter unter der Schneedecke liegen.
Grossflächig mit Vlies abgedecktes Gletschereis am Titlis. Der Höhenunterschied zum umliegenden Eis zeigt die Wirkung der sommerlichen Abdeckung.
Blick auf die Vliesabdeckung am Titlisgletscher im Spätsommer. Das abgedeckte Gletschereis hebt sich deutlich von den umliegenden, ungeschützten Bereichen ab und veranschaulicht die lokale Wirkung des Vlieses gegen die sommerliche Eisschmelze.
Vliesabdeckung am Klein Titlis: Das Gletschereis über der Gletschergrotte wird während des Sommers vor zusätzlicher Schmelze geschützt.
Vliesabdeckung auf dem Gletscher am Klein Titlis oberhalb von Engelberg. Die Abdeckung reduziert lokal die Eisschmelze und dient dem Erhalt des Gletschereises im Bereich der Titlis Gletschergrotte.
Im Winter eine beliebte Variante direkt unter dem Ice Flyer – im Sommer werden die zahlreichen Gletscherspalten sichtbar.
Blick auf die beliebte Freeride-Variante direkt unter dem Ice Flyer am Titlis. Der ausgeaperte Gletscher zeigt eindrücklich die zahlreichen Spalten, über die im Winter bei ausreichender Schneedecke gefahren wird.
Die Gletscherpiste am Titlis im Spätsommer – direkt daneben sind offene Spalten und stark ausgeapertes Gletschereis sichtbar.
Blick entlang der Gletscherpiste auf dem Titlisgletscher. Die Aufnahme zeigt den starken Kontrast zwischen der präparierten beziehungsweise erhaltenen Pistenfläche und dem umliegenden ausgeaperten Gletschereis mit zahlreichen offenen Spalten.
Blick vom Ice Flyer auf den ausgeaperten Titlisgletscher mit offenen Spalten und den abgedeckten Bereichen der Gletscherpiste.
Blick vom Ice Flyer Sessellift auf den Titlisgletscher im Spätsommer. Deutlich sichtbar sind offene Gletscherspalten, Blankeis und die mit Vlies geschützten Bereiche der Gletscherpiste.
Gletscherlift am Titlis während der sommerlichen Vliesabdeckung. Das Vlies wurde inzwischen für die kommende Wintersaison entfernt.
Blick auf den stark ausgeaperten Titlisgletscher im Bereich des Gletscherlifts. Die Aufnahme zeigt die sommerliche Vliesabdeckung, mit der Gletschereis lokal vor der Schmelze geschützt wird. Die Abdeckung wurde inzwischen entfernt.
Wie tief geht es hier wohl noch runter? Eine der offenen Gletscherspalten im Steinberg.
Grosse offene Gletscherspalte im Steinberg am Titlis. Im Spätsommer sind die Spalten deutlich sichtbar – im Winter verläuft hier eine der bekannten Freeride-Abfahrten über den Titlisgletscher.
Offene Spalten im mittleren Bereich des Steinbergs – im Winter liegt hier die bekannte Freeride-Abfahrt.
Blick auf den stark ausgeaperten Gletscher im mittleren Bereich des Steinbergs am Titlis. Deutlich sichtbar sind offene Spalten und stark strukturiertes Blankeis entlang der im Winter befahrenen Freeride-Abfahrt.
Vliesabdeckung am Titlisgletscher zeigt ihre Wirkung
Gut sichtbar: Unter dem Vlies bleibt deutlich mehr Eis erhalten als auf den umliegenden ungeschützten Flächen.
Blick über den stark ausgeaperten Titlisgletscher beim Gletscherlift Richtung Engelberg.
Blick über den Titlisgletscher im Spätsommer. Rund um den Gletscherlift sind Blankeis, schwindende Schneeflächen und zunehmend freiliegender Fels deutlich sichtbar.
Vliesabdeckung auf dem Titlisgletscher im Bereich der Gletscherpiste.
Vliesabdeckungen schützen Teile des Titlisgletschers im Bereich der Gletscherpiste und des Gletscherlifts während der Sommermonate vor direkter Sonneneinstrahlung und reduzieren dadurch lokal die Eisschmelze.
Nahaufnahme der Vliesabdeckung am Titlis. Der Höhenunterschied zum umliegenden Gelände macht sichtbar, wie viel Eis lokal erhalten werden konnte.
Vliesabdeckung im Bereich des Gletscherlifts am Titlis. Das weisse Vlies reduziert während des Sommers die Sonneneinstrahlung auf das darunterliegende Eis und damit lokal die Gletscherschmelze.
Aufstieg vom Klein Titlis auf den Gross Titlis. Die eingezeichnete Linie zeigt den Verlauf über das zunehmend ausgeaperte Gelände.
lick vom Klein Titlis auf den Aufstieg zum Gross Titlis (3238 m). Die eingezeichnete Route führt über das ausgeaperte Gelände in Richtung Gipfel und zeigt den aktuellen Zustand Ende August 2026.
Blick über den Wendengletscher. Im Winter führt die Titlis Rundtour durch dieses eindrückliche vergletscherte Gelände.
Blick auf den Wendengletscher im Titlisgebiet. Der Gletscher wird im Winter auf der Titlis Rundtour überquert. Im Spätsommer sind die Ausaperung, Gletscherstrukturen und umliegenden Felsformationen besonders deutlich sichtbar.
Blick Richtung Süden mit eingezeichneter Abfahrtsroute vom Grassen.
Blick auf den Grassen und die stark ausgeaperten Gletscherflächen Ende August.
Blick vom Titlis in Richtung Grassen. Deutlich sichtbar sind die stark ausgeaperten Gletscherflächen, Blankeis, Spaltenzonen und grosse felsfreie Bereiche im Spätsommer.
Direkte Abfahrt vom Uratstock beim Fünffingerstock zum Wendengletscher – eine Variante, die gelegentlich als Abkürzung auf der Urner Haute Route genutzt wird.
Blick auf die direkte Abfahrtsvariante vom Uratstock beim Fünffingerstock hinunter zum Wendengletscher. Die Linie führt durch steiles, vergletschertes Gelände und wird bei passenden Verhältnissen gelegentlich als Abkürzung auf der Urner Haute Route gewählt. Im Bild sind Hängegletscher, Wendengletscher und die Lücke auf 2789 m markiert.
Hängegletscher beim Fünffingerstock mit dem markanten Felsturm «Buddha».
Blick auf den Hängegletscher beim Fünffingerstock im Sustengebiet. Über dem stark zerklüfteten Gletschereis erhebt sich der markante Felsturm «Buddha».
Blick über den stark ausgeaperten Steingletscher mit Tierberglihütte und Gwächten.
Der Steingletscher im Sustengebiet mit Tierberglihütte und Gwächten. Deutlich sichtbar sind die starke Ausaperung, grosse Spaltenzonen und die Struktur des Gletschers im Spätsommer.
Blick auf den ausgeaperten Steingletscher mit Gwächten und Tierberglihütte im Sustengebiet.
Blick auf den Steingletscher im Sustengebiet mit deutlich sichtbarem Blankeis, Gletscherspalten und ausgeaperten Bereichen. Im Bild markiert sind die Gwächten und die Tierberglihütte.
Blick auf die stark ausgeaperten Gletscherflächen zwischen Sustenhorn, Sustenlimi und Tierberglihütte.
Gletscherlandschaft im Sustengebiet zwischen Sustenhorn, Sustenlimi und Tierberglihütte. Im Spätsommer sind Blankeis, ausgeprägte Spaltenzonen und die Struktur des stark ausgeaperten Gletschers besonders deutlich sichtbar.
Aufnahmen vom 24. und 26. August 2026. Eingezeichnete Linien dienen der Veranschaulichung und sind keine Aussage zur aktuellen Befahrbarkeit.
Weiss ist nicht gleich tragfähig
Die heikle Phase der Vorsaison
Viele der Gletscherspalten sind Ende August gross und offen. Im Hochwinter können Schneefall und Windverfrachtung Spalten auffüllen oder mit mächtigen Schneebrücken überdecken. Ob diese tragen, hängt aber von den tatsächlichen Verhältnissen ab.
Interessanter – und heikler – ist die Vorsaison. Sobald die ersten grösseren Schneefälle kommen, verändert sich das Bild auf dem Gletscher sehr schnell. Spalten, die im Sommer noch deutlich offen sind, können plötzlich kaum mehr sichtbar sein.
Und genau in dieser Phase ziehen erfahrungsgemäss bereits die ersten Freerider ihre Spuren durch den Steinberg.
Der erste Schnee ist erst der Anfang
Diesen Frühwinter genau hinschauen
Wie die Situation im kommenden Winter tatsächlich aussehen wird, lässt sich Ende August natürlich noch nicht sagen. Entscheidend ist, wie viel Schnee in den nächsten Monaten fällt und was der Wind daraus macht.
Nach der starken Ausaperung lohnt es sich diesen Frühwinter aber besonders, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Nicht die weisse Oberfläche entscheidet, sondern wie mächtig und stabil die Schneedecke über den Spalten tatsächlich geworden ist.
Viel Arbeit. Oft unsichtbar.
Ein Dank ans Titlis Pistenteam
Bei diesen Bildern sieht man übrigens auch einmal, mit welchem Gelände am Titlis gearbeitet wird.
Deshalb an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die Patrouilleure vom Titlis Pistenteam. Sie leisten eine riesige Arbeit bei der Vorbereitung, Sicherung und dem Unterhalt der Skipisten im Winter. Vieles davon bekommt man als Skifahrer überhaupt nicht mit.
Genial, was da im Hintergrund geleistet wird – merci!
Willst du dich auf den kommenden Winter vorbereiten und nicht erst beim ersten Powdertag überlegen, wie das alles schon wieder funktioniert?
Bei unseren Pre-Season Camps in Engelberg geht es genau darum: Wissen auffrischen, Neues lernen und möglichst viel davon draussen im Gelände anwenden.
Das nehmen wir mit ins Gelände
Skitechnik im Gelände und Tiefschnee – effizienter, sicherer und mit mehr Spass abseits der Piste unterwegs sein
Gletscher und Gletscherspalten
Routenwahl auf dem Gletscher
Spaltenrettung und Selbstaufstieg
Lawinenprävention und Tourenplanung
LVS, Sondieren und effizientes Schaufeln
Linienwahl im Freeride-Gelände
Gruppentaktik und Faktor Mensch
Schneedeckenaufbau und Beurteilung
Seilhandling, Knoten und Abseilen
Improvisierte Rettungsmethoden und Trouble-Shooting am Berg
Dabei geht es nicht nur um Theorie: Skifahren und die persönliche Skitechnik sind ein wichtiger Bestandteil der Camps. Denn gutes technisches Können schafft Reserven – gerade dann, wenn Schnee und Gelände anspruchsvoller werden.
Wenn du im kommenden Winter sicherer, selbständiger und mit mehr Können im Freeride- und Skitourengelände unterwegs sein möchtest: Sei dabei beim Pre-Season Camp in Engelberg.
Wie verändern sich die Gletscher rund um Engelberg – und was bedeutet das
für deine nächste Hochtour? Hier findest du weitere Einblicke und passende Angebote.
Der Titlisgletscher oberhalb von Engelberg ist Ende August 2026 stark ausgeapert. Aktuelle Bilder zeigen blankes Gletschereis, grosse offene Spalten und an den Rändern kommt immer mehr Fels zum Vorschein. Ein spannender Einblick in das Gelände, über das wir im Winter beim Freeriden am Titlis fahren.
Wer regelmässig am Titlis unterwegs ist, sieht die Veränderungen besonders gut. Bereiche, die früher auch spät im Sommer noch von Firn und Schnee bedeckt waren, präsentieren sich heute teilweise komplett anders.
Eine einzelne Momentaufnahme ersetzt natürlich keine langfristige Messreihe. Die Bilder vom 26. August 2026 zeigen aber ziemlich eindrücklich den aktuellen Zustand des Gletschers.
Und sie zeigen noch etwas anderes: was im Winter unter unserer Schneedecke liegt.
Spannender Blick für Freerider
Für Freerider ist der Blick auf den Titlisgletscher im Sommer und Herbst immer wieder spannend. Man sieht plötzlich, worüber man im Winter teilweise ziemlich bedenkenlos fährt.
Blick auf den ausgeaperten Titlisgletscher mit den Freeride-Linien Steinberg S-Variante und Flaschenhals.
Titlisgletscher im Sommer mit eingezeichneten Freeride-Varianten durch den Steinberg. Markiert sind die Steinberg S-Variante sowie die Linie durch den Flaschenhals. Im Winter führen die Abfahrten über Bereiche des stark zerklüfteten Gletschers.
Die Steinberg S-Variante im Sommer: Die eingezeichnete Freeride-Linie führt über steiles, vergletschertes Gelände.
Blick auf die Steinberg S-Variante am Titlis im ausgeaperten Zustand. Die eingezeichnete Linie zeigt den Verlauf der bekannten Freeride-Abfahrt. Im Sommer werden Blankeis, Fels und die Struktur des Gletschers sichtbar, die im Winter unter der Schneedecke liegen.
Blick auf den ausgeaperten Titlisgletscher mit eingezeichneten Freeride-Routen durch den Steinberg. Markiert sind die Steinberg S-Variante, der Flaschenhals sowie die Gletscherpiste. Die offenen Spalten zeigen eindrücklich, welches Gelände im Winter unter der Schneedecke liegt.
Blick aus der neuen Titlis Connect Bahn auf den ausgeaperten Steinberg mit S-Variante und der Route Richtung Flaschenhals.
Blick aus der Titlis Connect Bahn auf den Steinberg am Titlis im Spätsommer. Eingezeichnet sind die bekannten Freeride-Linien Steinberg S-Variante und Richtung Flaschenhals. Die starke Ausaperung macht die Gletscherstruktur und zahlreiche Spalten sichtbar, die im Winter unter der Schneedecke liegen.
Grossflächig mit Vlies abgedecktes Gletschereis am Titlis. Der Höhenunterschied zum umliegenden Eis zeigt die Wirkung der sommerlichen Abdeckung.
Blick auf die Vliesabdeckung am Titlisgletscher im Spätsommer. Das abgedeckte Gletschereis hebt sich deutlich von den umliegenden, ungeschützten Bereichen ab und veranschaulicht die lokale Wirkung des Vlieses gegen die sommerliche Eisschmelze.
Vliesabdeckung am Klein Titlis: Das Gletschereis über der Gletschergrotte wird während des Sommers vor zusätzlicher Schmelze geschützt.
Vliesabdeckung auf dem Gletscher am Klein Titlis oberhalb von Engelberg. Die Abdeckung reduziert lokal die Eisschmelze und dient dem Erhalt des Gletschereises im Bereich der Titlis Gletschergrotte.
Im Winter eine beliebte Variante direkt unter dem Ice Flyer – im Sommer werden die zahlreichen Gletscherspalten sichtbar.
Blick auf die beliebte Freeride-Variante direkt unter dem Ice Flyer am Titlis. Der ausgeaperte Gletscher zeigt eindrücklich die zahlreichen Spalten, über die im Winter bei ausreichender Schneedecke gefahren wird.
Die Gletscherpiste am Titlis im Spätsommer – direkt daneben sind offene Spalten und stark ausgeapertes Gletschereis sichtbar.
Blick entlang der Gletscherpiste auf dem Titlisgletscher. Die Aufnahme zeigt den starken Kontrast zwischen der präparierten beziehungsweise erhaltenen Pistenfläche und dem umliegenden ausgeaperten Gletschereis mit zahlreichen offenen Spalten.
Blick vom Ice Flyer auf den ausgeaperten Titlisgletscher mit offenen Spalten und den abgedeckten Bereichen der Gletscherpiste.
Blick vom Ice Flyer Sessellift auf den Titlisgletscher im Spätsommer. Deutlich sichtbar sind offene Gletscherspalten, Blankeis und die mit Vlies geschützten Bereiche der Gletscherpiste.
Gletscherlift am Titlis während der sommerlichen Vliesabdeckung. Das Vlies wurde inzwischen für die kommende Wintersaison entfernt.
Blick auf den stark ausgeaperten Titlisgletscher im Bereich des Gletscherlifts. Die Aufnahme zeigt die sommerliche Vliesabdeckung, mit der Gletschereis lokal vor der Schmelze geschützt wird. Die Abdeckung wurde inzwischen entfernt.
Wie tief geht es hier wohl noch runter? Eine der offenen Gletscherspalten im Steinberg.
Grosse offene Gletscherspalte im Steinberg am Titlis. Im Spätsommer sind die Spalten deutlich sichtbar – im Winter verläuft hier eine der bekannten Freeride-Abfahrten über den Titlisgletscher.
Offene Spalten im mittleren Bereich des Steinbergs – im Winter liegt hier die bekannte Freeride-Abfahrt.
Blick auf den stark ausgeaperten Gletscher im mittleren Bereich des Steinbergs am Titlis. Deutlich sichtbar sind offene Spalten und stark strukturiertes Blankeis entlang der im Winter befahrenen Freeride-Abfahrt.
Vliesabdeckung am Titlisgletscher zeigt ihre Wirkung
Gut sichtbar: Unter dem Vlies bleibt deutlich mehr Eis erhalten als auf den umliegenden ungeschützten Flächen.
Blick über den stark ausgeaperten Titlisgletscher beim Gletscherlift Richtung Engelberg.
Blick über den Titlisgletscher im Spätsommer. Rund um den Gletscherlift sind Blankeis, schwindende Schneeflächen und zunehmend freiliegender Fels deutlich sichtbar.
Vliesabdeckung auf dem Titlisgletscher im Bereich der Gletscherpiste.
Vliesabdeckungen schützen Teile des Titlisgletschers im Bereich der Gletscherpiste und des Gletscherlifts während der Sommermonate vor direkter Sonneneinstrahlung und reduzieren dadurch lokal die Eisschmelze.
Nahaufnahme der Vliesabdeckung am Titlis. Der Höhenunterschied zum umliegenden Gelände macht sichtbar, wie viel Eis lokal erhalten werden konnte.
Vliesabdeckung im Bereich des Gletscherlifts am Titlis. Das weisse Vlies reduziert während des Sommers die Sonneneinstrahlung auf das darunterliegende Eis und damit lokal die Gletscherschmelze.
Aufstieg vom Klein Titlis auf den Gross Titlis. Die eingezeichnete Linie zeigt den Verlauf über das zunehmend ausgeaperte Gelände.
lick vom Klein Titlis auf den Aufstieg zum Gross Titlis (3238 m). Die eingezeichnete Route führt über das ausgeaperte Gelände in Richtung Gipfel und zeigt den aktuellen Zustand Ende August 2026.
Blick über den Wendengletscher. Im Winter führt die Titlis Rundtour durch dieses eindrückliche vergletscherte Gelände.
Blick auf den Wendengletscher im Titlisgebiet. Der Gletscher wird im Winter auf der Titlis Rundtour überquert. Im Spätsommer sind die Ausaperung, Gletscherstrukturen und umliegenden Felsformationen besonders deutlich sichtbar.
Blick Richtung Süden mit eingezeichneter Abfahrtsroute vom Grassen.
Blick auf den Grassen und die stark ausgeaperten Gletscherflächen Ende August.
Blick vom Titlis in Richtung Grassen. Deutlich sichtbar sind die stark ausgeaperten Gletscherflächen, Blankeis, Spaltenzonen und grosse felsfreie Bereiche im Spätsommer.
Direkte Abfahrt vom Uratstock beim Fünffingerstock zum Wendengletscher – eine Variante, die gelegentlich als Abkürzung auf der Urner Haute Route genutzt wird.
Blick auf die direkte Abfahrtsvariante vom Uratstock beim Fünffingerstock hinunter zum Wendengletscher. Die Linie führt durch steiles, vergletschertes Gelände und wird bei passenden Verhältnissen gelegentlich als Abkürzung auf der Urner Haute Route gewählt. Im Bild sind Hängegletscher, Wendengletscher und die Lücke auf 2789 m markiert.
Hängegletscher beim Fünffingerstock mit dem markanten Felsturm «Buddha».
Blick auf den Hängegletscher beim Fünffingerstock im Sustengebiet. Über dem stark zerklüfteten Gletschereis erhebt sich der markante Felsturm «Buddha».
Blick über den stark ausgeaperten Steingletscher mit Tierberglihütte und Gwächten.
Der Steingletscher im Sustengebiet mit Tierberglihütte und Gwächten. Deutlich sichtbar sind die starke Ausaperung, grosse Spaltenzonen und die Struktur des Gletschers im Spätsommer.
Blick auf den ausgeaperten Steingletscher mit Gwächten und Tierberglihütte im Sustengebiet.
Blick auf den Steingletscher im Sustengebiet mit deutlich sichtbarem Blankeis, Gletscherspalten und ausgeaperten Bereichen. Im Bild markiert sind die Gwächten und die Tierberglihütte.
Blick auf die stark ausgeaperten Gletscherflächen zwischen Sustenhorn, Sustenlimi und Tierberglihütte.
Gletscherlandschaft im Sustengebiet zwischen Sustenhorn, Sustenlimi und Tierberglihütte. Im Spätsommer sind Blankeis, ausgeprägte Spaltenzonen und die Struktur des stark ausgeaperten Gletschers besonders deutlich sichtbar.
Viele der Gletscherspalten sind jetzt gross und offen. Im Hochwinter ist das bei einer guten Schneelage meist deutlich weniger problematisch. Mit Schneefall und der Verfrachtung durch den Wind werden viele Spalten aufgefüllt oder von mächtigen und stabilen Schneebrücken überdeckt.
Interessanter – und heikler – ist die Vorsaison.
Sobald die ersten grösseren Schneefälle kommen, verändert sich das Bild auf dem Gletscher sehr schnell. Spalten, die im Sommer noch deutlich offen sind, können plötzlich kaum mehr sichtbar sein.
Nur: Zugeschneit bedeutet noch lange nicht tragfähig.
Gerade zu Beginn des Winters können sich über offenen Spalten dünne Schneebrücken bilden. Von oben sieht der Gletscher dann bereits schön winterlich aus, während darunter noch grosse Hohlräume vorhanden sind.
Und genau in dieser Phase ziehen erfahrungsgemäss bereits die ersten Freerider ihre Spuren durch den Steinberg.
Diesen Frühwinter genau hinschauen
Wie die Situation im kommenden Winter tatsächlich aussehen wird, lässt sich Ende August natürlich noch nicht sagen.
Entscheidend ist, wie viel Schnee in den nächsten Monaten fällt und was der Wind daraus macht.
Nach der starken Ausaperung lohnt es sich diesen Frühwinter aber besonders, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Nicht die weisse Oberfläche entscheidet, sondern wie mächtig und stabil die Schneedecke über den Spalten tatsächlich geworden ist.
Die Bilder im Sommer sind deshalb auch für den Winter interessant. Sie zeigen ziemlich eindrücklich, was unter der späteren Schneedecke des Steinbergs liegt.
Ein Dank ans Titlis Pistenteam
Bei diesen Bildern sieht man übrigens auch einmal, mit welchem Gelände am Titlis gearbeitet wird.
Deshalb an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die Patrouilleure vom Titlis Pistenteam. Sie leisten eine riesige Arbeit bei der Vorbereitung, Sicherung und dem Unterhalt der Skipisten im Winter.
Vieles davon bekommt man als Skifahrer überhaupt nicht mit.
Genial, was da im Hintergrund geleistet wird – merci!
Willst du dich auf den kommenden Winter vorbereiten und nicht erst beim ersten Powdertag überlegen, wie das alles schon wieder funktioniert?
Bei unseren Pre-Season Camps in Engelberg geht es genau darum: Wissen auffrischen, Neues lernen und möglichst viel davon draussen im Gelände anwenden.
Unter anderem beschäftigen wir uns mit:
Skitechnik im Gelände und Tiefschnee – effizienter, sicherer und mit mehr Spass abseits der Piste unterwegs sein
Gletscher und Gletscherspalten
Routenwahl auf dem Gletscher
Spaltenrettung und Selbstaufstieg
Lawinenprävention und Tourenplanung
LVS, Sondieren und effizientes Schaufeln
Linienwahl im Freeride-Gelände
Gruppentaktik und Faktor Mensch
Schneedeckenaufbau und Beurteilung
Seilhandling, Knoten und Abseilen
improvisierte Rettungsmethoden und Trouble-Shooting am Berg
Dabei geht es nicht nur um Theorie: Skifahren und die persönliche Skitechnik sind ein wichtiger Bestandteil der Camps. Denn gutes technisches Können schafft Reserven – gerade dann, wenn Schnee und Gelände anspruchsvoller werden.
Wenn du im kommenden Winter sicherer, selbständiger und mit mehr Können im Freeride- und Skitourengelände unterwegs sein möchtest: Sei dabei beim Pre-Season Camp in Engelberg.